iPad, WePad, G-Pad? Auch Google bastelt Gerüchten zufolge an einem Tablet
Dienstag, den 13. April 2010 um 11:39 Uhr
Neben dem deutschen Unternehmen WePad GmbH und ihrem WePad bastelt auch Google angeblich lt. Netzwelt an einem eigenen Tablet. CEO von Google Eric Schmidt hat angeblich auf einer Party davon erzählt.
Demnach verhandelt Google schon mit Verlagen und weiteren Partnern. Somit steigt Google erneut später auf einen Zug auf, als alle anderen und vor allem als Apple. Google, einst bekannt für Innovation und Frische, läuft den Trends momentan hinterher, sei es bei den Handys, Tablets oder bei den sozialen Netzwerken und Kurznachrichtendiensten. Man darf gespannt sein, wann Google mal wieder etwas neues, eigenes vorlegt.
Neben den genannten Unternehmen werden auch Microsoft, Dell, HP und Co. eigene Tablet bringen, diese sind bereits seit längerem angekündigt, aber auf dem Markt noch keine Spur davon. Apple verkauft sein iPad zu hunderttausenden und hat somit einen großen Vorsprung.
Der allerdings sehr schwerwiegende Nachteil des iPad liegt in der Beschränktheit. Keine USB-Anschlüsse für Maus, Drucker, Kamera und Co., wieder eine Herrschaft von Apple über die Apps. Beschränkt und diktiert von Apple. Andere Systeme dürften weitaus offener sein und somit vielseitiger nutzbar. Google setzt angeblich auf Chrome OS, ein auf Linux basiertes, von Google vorgestelltes Betriebssystem. Dieses System wird auf jeden Fall offener sein und für App-Programmierer viel mehr Möglichkeiten und vor allem Freiheiten bieten, was natürlich auch Nachteile mit sich bringt, wenn es um Sicherheit geht. Somit wird das Google-Pad sicherlich auch als Netbook- und evtl. sogar als Notebook-Ersatz taugen. Aber all das bleibt abzuwarten. Gut für den Markt ist es auf jeden Fall, wenn alle Hersteller, wenn auch wieder später, auf den Zug aufspringen.



